Fast ein Jahr nach einem schwerwiegenden Zwischenfall auf dem Eis, der ihn fast die Funktionsfähigkeit seiner Hand gekostet hätte, ist Samuel Houde endlich wieder vollständig genesen und trainiert mit dem HC Sierre. Die tiefe Schnittwunde, die Arterien und Nerven durchtrennte, zwang ihn zu Monaten voller Operationen und Rehabilitation, aber der Kanadier ist nun mit einer Genesung von 90 bis 95 Prozent ins Wallis zurückgekehrt.
Da der HC Sierre eine starke Saison an der Spitze der Swiss League spielt, ist sich Houde bewusst, dass die Rückkehr ins Spielgeschehen Geduld erfordert und er ist bereit, eine allfällige Chance zu nutzen: "Die Situation ist wie sie ist. Es ist schade für mich, aber ich kann mir nicht vorstellen, einen der beiden anderen Ausländer zu ersetzen, wenn die Mannschaft gewinnt. Solange der HC Sierre gewinnt, bin ich glücklich. Auf jeden Fall geniesse ich diese Erfahrung, in der Schweiz mit Leuten zu leben, die alle nett zu mir sind.“
Da sein Vertrag bis Saisonende läuft, bleibt Houde realistisch, aber hoffnungsvoll, was die Zukunft angeht. "Persönlich würde ich gerne bleiben – Sierre hat für mich Priorität“, sagt er und fügt hinzu, dass er hofft, vor Saisonende noch Eiszeit zu bekommen: "Ich möchte einfach nur die Chance, mich zu beweisen.“
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