Der EHC Olten präsentierte an der Generalversammlung erneut ein hohes Defizit und rechnet auch im Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Minus. Durch die Strategie 2030 soll sich dies in den kommenden Jahren ändern. "Unser strategisches Ziel ist und bleibt, bis 2030 schwarze Zahlen zu schreiben", sagt Marc Thommen, Präsident des EHC Olten, im Gespräch mit dem Oltner Tagblatt.
Die Dreitannenstädter konnten bei den Sponsoringerträgen leicht zulegen, dennoch sieht der Club Verbesserungspotenzial: "Wir müssen zum Beispiel unsere Sponsoren und Partner noch besser und intensiver betreuen. Der EHC Olten besitzt eine breite Sponsorenbasis", so Thommen. "Was uns aber fehlt, sind grosse Schlüsselsponsoren, die einen substanziellen sechsstelligen Betrag investieren."
Die finanzielle Situation bedeutet auch eine Herausforderung in sportlicher Hinsicht. Gemäss Thommen muss der Verein "bei jedem einzelnen Vertrag konsequent hinschauen", weshalb man aus finanzieller Sicht mit den Angeboten gewisser Konkurrenten nicht mithalten könne. "Wir müssen für uns die richtige Balance finden: zwischen bezahlbarer Qualität, Spielern mit Identifikationspotenzial, Leih- oder B-Lizenz-Spielern und der Entwicklung eigener Nachwuchsspieler."
Nicht zuletzt äusserte sich der EHCO-Präsident auch zu den sportlichen Zielen im Hinblick auf die Saison 2026/27. Eine Qualifikation wie in den letzten zwei Jahren soll es nicht noch einmal geben. "Mit dieser Mannschaft müssen wir ungefähr um die Plätze vier oder fünf und damit in der ersten Tabellenhälfte spielen können."
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