Aus finanziellen Gründen und die wegen der Befürchtung, dass es in der näheren Zukunft schwerer würde, ein kompetitives Team zusammenzustellen, hat der Verwaltungsrat entschieden, das Team aus der Women's League zurückzuziehen. Das Team soll aufgelöst werden und der SC Langenthal wird zumindest temporär kein Frauenteam haben.
Unter den Gründen zitiert der Club auch, dass es schwer sei, sich mit grösseren Clubs zu messen, die in den letzten Jahren in die Liga gekommen sind: In den letzten drei Jahren hat der Club mehrere Spielerinnen an Teams verloren, die an Clubs der National League gekoppelt sind. Gleichzeitig mussten die entstandenen Lücken teilweise mit teuren Ausländerinnen gefüllt werden.
Walter Ryser, Präsident der SC Langenthal AG, ist über das Ende des Teams enttäuscht und glaubt, dass das Futter für Gedankenspiele gibt: "Für uns ist dieser Entscheid unglaublich bitter und stimmt uns mit "Blick" auf das Schweizer Eishockey und die Entwicklung des Frauen-Eishockeys sehr nachdenklich, weil wir ohne Selbstverschulden in diese missliche Lage geraten sind."
"Eine Weiterführung dieses Projekts wäre verantwortungslos gewesen, weil die eingeleitete Entwicklung für uns ein Fass ohne Boden darstellt und wir auch nicht in der Lage sind, wirtschaftlich mit den National-League-Klubs mitzuhalten", führt der VR-Präsident weiter aus.
Als Konsequenz dieses Rückzugs gibt es diese Saison keine Ligaqualifikation zwischen der PostFinance Women's League und der SWHL-B, wie die SIHF bekanntgibt. Kein Team wird damit aus der PostFinance Women's League absteigen und die SIHF wird über den Aufstieg mit den Teams aus der SWHL-B diskutieren, damit auch kommende Saison in der Women's League acht Tams spielen.
EN