Gazzetta dell'Ambrì
Ausgewählte Beiträge aus dem deutschsprachigen HCAP Fanmagazin, welches jeweils viermal pro Jahr als Printheft erscheint.
Nun also doch: Fredrik Olofsson (28), um den es bereits Anfang Jahr Gerüchte gab, wechselt für zwei Jahre zum EV Zug. Damit ist das Importspieler-Kontingent komplett und die Kaderplanung für die kommende Saison 2024/25 abgeschlossen. Damit beginnt jetzt der Konkurrenzkampf im Zuger Team, welcher im Vergleich zu anderen Jahren härter ausfallen wird. Einige Protagonisten werden dabei besonders im Fokus stehen.
Leon Muggli (17) und Christian Kirsch (18) wurden im NHL-Draft 2024 in der zweiten respektive vierten Runde gezogen. Vor ihnen wurde diese Ehre sieben anderen EVZ-Junioren zuteil. Fast alle Spieler übernahmen tragende Rollen in der National League, mit einer Ausnahme konnte sich aber kein gedrafteter EVZ-Junior in Nordamerika langfristig durchsetzen. Ein Rückblick auf die vergangenen EVZ-Draftpicks.
Der EV Zug hat mit dem tschechischen Weltmeister Daniel Vozenilek (28) einen sechsten Importspieler unter Vertrag genommen. Der Stürmer stösst vom tschechischen Meister Ocelari Trinec zum EV Zug und hat bis 2026 unterschrieben. Mit dem tschechischen Nationalspieler hat der EVZ wieder einen Spieler des Spielertyps Carl Klingberg – und möglicherweise ein fehlendes Puzzleteil gefunden.
Doug Shedden, Waltteri Immonen und Jakub Horak prägten den EV Zug im sportlichen Bereich rund um die frühen 2010er-Jahre. Shedden und Immonen bildeten von 2008 bis 2014 das Coaching-Duo und Horak fungierte von 2012 bis 2014 als Sportchef. Die sportlich miserable Saison 2013/14 kostete Shedden und Horak den Job, während Immonen auch unter Shedden-Nachfolger Harold Kreis bis 2018 als Assistenztrainer fungierte. Was machen sie heute?
Der EV Zug will mit sieben Importspielern in die neue Saison starten. Nach der Vertragsauflösung mit Marc Michaelis (28) stehen derzeit fünf Imports unter Vertrag. Bei der Verpflichtung der neuen Importspieler liegt der Fokus mitunter auf der physischen Präsenz und auf den Spielmacher-Qualitäten, da die Zuger nach dem enttäuschenden Ende der letzten Saison in diesem Bereich ein Problem identifiziert haben. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Transfermarkt, um die verfügbaren Optionen zu prüfen.