National League

Der EHC Biel wird morgen diskutieren, wie man mit der Limite von 1'000 Zuschauern umgehen will.

Frustriert über den Entscheid des Kanton Bern: Daniel Villard
EHC Biel

Es ist klar, dass Daniel Villard, CEO des EHC Biel, mit der Entscheidung des Kantons unzufrieden ist. Gegenüber Blick sagt er: "Das ist Wahnsinn und reinste Panikmache. Es kann doch nicht sein, dass Bundesrat Alain Berset explizit sagt, dass Grossveranstaltungen dank Schutzkonzepten funktionieren würden, der Kanton Bern aber zwei Stunden später die Schotten dicht macht!"

Ins gleiche Horn bläst auch der Präsident der SCL Tigers, Peter Jakob: "Ich finde es völlig daneben, dies föderalistisch zu lösen. Diese Frage darf man nicht den Kantonen überlassen. [...] Es kann nicht sein, dass jetzt ein Kanton kommt und ausschert."

In der Tagesschau vom 18. Oktober sagte Berset jedoch bereits, dass die Grossveranstaltungen zwar unter sehr strengen Auflagen stünden, aber die Kantone selbst entscheiden müssten, ob sie diese weiter zulassen können, da das Contact Tracing gewährleistet sein muss.

Der SC Bern hat derweil bereits ein Statement veröffentlicht und bezeichnet darin die Entscheidung als unverhältnismässig. Im Statement stellt der Club ausserdem klar, dass man alles Mögliche tun werde, damit der Entscheid revidiert werde.

"Wir haben in einer ausserordentlichen Sitzung entschieden, bis zur Natipause mit 1'000 Zuschauern weiterzuspielen. Danach braucht es eine Lösung. Sonst wird es finanziell sehr schwierig", sagt Marc Lüthi gegenüber Blick.

( 18. Oktober 2020 | rwy )

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