Swiss Ice Hockey

In einer Telefonkonferenz haben die Clubs der National League und der Swiss League beschlossen, die Saison abzubrechen, berichtet Blick.

Kein Hockey mehr in der Schweiz.
Robert Hradil / RvS.Media

Aufgrund der aktuellen Verbreitung des Coronavirus wird in dieser Saison in der Schweiz kein Hockey mehr gespielt. Das haben die Liga und die Funktionäre der Vereine heute Morgen beschlossen.

Neben der National League und der Swiss League wird die Saison auch in allen anderen Schweizer Hockeyligen abgebrochen, teilt der SIHF weiter mit. Alle Entscheidungen über Schweizer Meister sowie Auf- und Abstiege der Saison 2019/20 werden an der morgigen ausserordentlichen Ligasitzung getroffen.

Denis Vaucher, Director der National League und der Swiss League, sagt: "Wir stehen in der Verantwortung, unsere Spieler, Clubangehörigen und ihre Gesundheit zu schützen und genau das hat jetzt höchste Priorität".

Die Schweiz ist somit nach Deutschland, Österreich, der Slowakei, Norwegen, Polen und Slowenien das siebte europäische Land, das den Rest der Saison abbricht.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Gestern hat der Kanton Tessin neue Massnahmen ergriffen, mit welchen alle Sportveranstaltungen bis Ende März verboten wurden - und damit auch alle Hockeyspiele und -trainings des HC Lugano und des HC Ambrì-Piotta.

Heute Morgen sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit gegenüber dem SRF, dass diese Massnahmen sicherlich bald auch auf weitere Kantone ausgedehnt werden könnten. Bereits morgen wird der Bundesrat eine weitere Pressekonferenz zum Thema abhalten.

( 12. März 2020 | vae )
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