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Puckyeah Blog

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Mit der dritten Niederlage im dritten Spiel des Playoff-Halbfinals gegen den EV Zug haben sich die jungen Klotener aus der Saison verabschiedet. Dennoch gibt es Lichtblicke, welche für die Zukunft Hoffnung geben.

Von Andreas Reiner   (Photo: Remo Max Schindler / remografie.ch)

Nach der Schlusssirene im dritten Spiel in der Zuger Hertihalle, sass die Enttäuschung bei Kloten tief. Zwar hatten sie zwischendurch ihr Potential angedeutet, aber gegen einen läuferisch und kämpferisch überlegenen Gegner liefen die Zürcher Unterländer Mal für Mal gegen eine Mauer.

Verhielten sie sich zu Beginn noch diszipliniert, wich dies im Verlauf des Spiels dem Frust und unüberlegten Aktionen mit Strafenfolge. Zug war seinem Gegner auch körperlich überlegen. Im Schnitt waren die Innerschweizer grösser und schwerer. Dies ist unter Umständen auch ein Grund, weshalb Kloten mit Einzelaktionen an den Banden kaum zu Torchancen kam.

Im Viertelfinal gegen Davos hatte bis zum fünften Spiel die jeweilige Heimmannschaft die Begegnung für sich entscheiden können. Während Davos Spieler wie Nando Eggenberger, Jerome Portmann oder Joren van Pottelberghe mit NLA-Erfahrung zur Verfügung standen, konnte Kloten auf Dominik Egli, Alain Bircher, Thierry Bader oder Marco Lehmann zurückgreifen. Aber auch schon gegen Davos offenbarten sie Schwächen in der Auslösung von Angriffen oder dem simplen Versuch, unter Druck den Puck aus der eigenen Zone zu bringen.

Mit halbleeren Batterien gegen Zug

Mit einer kämpferischen Leistung im fünften Spiel bezwang Kloten Davos auswärts dann mit 4:3, wobei Ramon Knellwolf mit einem Tor und zwei Assists seinen Teil zum Sieg beitrug. Seine Batterien, aber auch die der gesamten Mannschaft, schienen jedoch bereits halb leer, als sie in die Halbfinal-Serie gegen Zug gingen.

Keiner der oben genannten Akteure konnte die bisherigen Leistungen abrufen. Es fehlte an Durchschlagskraft, Aggressivität und Abschlussmöglichkeiten. Immer wieder machte sich Kloten zudem das Leben schwer, indem sie etliche kleine Strafen nahmen, welche wie schon gegen Davos zu Toren führten.

Junge rücken nach

Deshalb zu behaupten, Kloten hätte nur schlechtes Eishockey gezeigt, wäre falsch. Es gibt durchaus Lichtblicke. Spieler, welche für nächste Saison allenfalls ein Thema für die NLA-Mannschaft sein könnten, gibt es einige. Nebst den bereits genannten Spielern haben sich Ramon Knellwolf oder auch Captain Noe Giacobbe sowie Verteidiger Nico Engeler für höhere Aufgaben empfehlen können. Bestätigen mochte Sportchef Pascal Müller die Namen nicht, ganz unlogisch erscheinen diese aber nicht.

Den Jungen kommt in Kloten entgegen, dass die Wege zwischen NLA- und Elite A-Team offen sind. Falls ein Profi im Fanionteam ausfällt, erhält ein junger Spieler die Möglichkeit, die Lücke vorübergehend, und wer weiss, später vielleicht auch permanent, zu besetzen.

Es ist die Möglichkeit für Kloten, Kosten zu sparen. Denn nach wie vor gilt, dass der Sportchef auf die Kostenbremse treten muss. Müller wird aller Voraussicht nach vier Ausländer ersetzen müssen, auch wenn sein Chef in einem desillusionierten Moment die Aussage machte, Kloten müsse in Zukunft allenfalls ohne Ausländer auskommen. Es fehlt ein zweiter Torhüter und wie erwähnt, sollen potentielle Junioren integriert werden. Die Arbeit wird Pascal Müller so schnell also nicht ausgehen.

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Ein Blog übers NLA Hockey in der Region Zürich (Kloten & ZSC) mit Spielberichten, Interviews, Portraits und dem gleichnamigen Puckyeah Podcast mit Gästen rund ums Hockey.

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