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Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft verliert den Viertelfinal an der Top-Division- WM in Espoo gegen Russland mit 0:3. Wie bereits im Vorrundenspiel hielten die ersatzgeschwächten Schweizerinnen dem Druck der Russinnen lange Zeit stand.

Defensiv zeigten die Schützlinge von Nationaltrainerin Daniela Diaz erneut eine gute Leistung, hielten sie doch bis nach Spielmitte dem russischen Druck stand. Erst der 28. Schuss auf das Tor von Andrea Brändli, ein unhaltbarer Hockeckschuss der routinierten Olga Schokina, bedeutete die Führung in der 33. Minute. Die Schweizerinnen kamen zwar in der Folge zu einigen Chancen, doch die Russinnen blieben tonangebend und sicherten sich den Sieg in der 46. Minute mit einem Powerplay-Treffer. Bei den Schweizerinnen machten sich die Absenzen von Lara Stalder, zusammen mit Alina Müller die beste Schweizerin der letzten Jahre, und Evelina Raselli, mit zwei Treffern beste Schweizer Torschützin an dieser WM, deutlich bemerkbar. Stalder konnte trotz positiver Entwicklung nach ihrer Verletzung vom Dezember 2018 und der nachfolgenden Operation kein Spiel bestreiten, Evelina Raselli verletzte sich im letzten Gruppenspiel gegen Finnland.

Daniela Diaz sprach unmittelbar nach dem Spiel von „einer grossen Enttäuschung. Wir wollten dieses Viertelfinale unbedingt gewinnen.“ Man habe erneut gut gekämpft, alles gegeben und schliesslich dich verloren – das sei im Moment schwer zu verdauen.

Trotz der Niederlage im Viertelfinal dürfte die Schweiz auch dank dem Abstieg Schwedens, den Viertelfinal-Niederlagen Deutschlands und Japans und eine Niederlage Tschechiens im Abendspiel gegen Gastgeber Finnland vorausgesetzt, auf dem 5. Weltranglisten-Platz bleiben. Das wiederum würde bedeuten, dass die Schweiz wohl auch im kommenden Jahr in der oberen Gruppe spielen wird und damit für die Viertelfinals bereits gesetzt ist.

Telegramm

Russland – Schweiz 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Metro Areena 2 – 114 Zuschauer – SR. Ariano Lortie/Fuhrberg, Heikkinen/Kainberger.

Tore: 33. Schokina (Schtaryova) 1:0. 46. Dergachyova (Schokina, Ausschluss Zollinger) 2:0. 59. Schtaryova (Schokina, ins leere Tor).

Strafen: Russland 2 x 2 Minuten, Schweiz 4 x 2 Minuten.

Schweiz: Brändli; Altmann, Forster; Leemann, Christen; Bullo, Vallario; Sigrist, Wetli; Ryhner, Zollinger, Quennec; Staenz, Müller, Waidacher; Rüegg, Rüedi, Enzler; Schlegel.

Bemerkungen: Schweiz ohne Stalder, Raselli (beide verletzt) und Alder. Schussverhältnis: 44:14 (18:1, 12:8, 14:5). 57:51- 58:22 Schweiz ohne Torhüter.

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