MSL Spin-O-Rama

Heute geht es im Blog um die Inkonsequenz des Schreiberlings, dass die Walliser schon wieder ihren Namen geändert haben und um die Thuner, die mit Welschen Junioren Probleme haben.

Wow. Schon Januar. Wie viele Blogeinträge gab es nochmal? Na, fast keine. Ein wenig enttäuschend, aber das passiert, wenn man (wie ich) auf zu vielen «Hochzeiten tanzt». Der letzte Blog, der mit den Auswärtsfahrten, hat mich wohl etwas zu viel Arbeit gekostet. Da wurde ich vom verfassen weiterer Beiträge abgeschreckt, von mir selbst. Gerne aber halte ich euch ab jetzt wieder auf dem Laufenden. Mein Vorsatz fürs nächste Jahr: Alle zwei Wochen erscheint ein Blogpost! Dafür bin ich auch bereits kräftig am üben. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Posts sitze ich in Davos an so einem Turnier und schreibe täglich zwei Berichte. Also wenn ich das hinbekomme, sollte das mit den Blogs auch passen.

Nun haben wir einiges aufzuholen, denn die MySports League-Teams haben sich wieder Mal viel Mühe gegeben, für eine interessante Liga zu sorgen.

Zum Einen wäre da Star Forward, da läuft momentan so viel schief, dass ich das in einen grösseren Teil im nächsten Blog schreiben werde. Ich konnte einen Welschen Eishockeyexperten dazu an Bord holen, der doch noch einiges an Informationen hatte zu diesem Thema.

Sierre musste zwischenzeitlich die Tabellenführung abgeben. Als Sierre in Basel zu Besuch war und ich die Chance hatte, mit einigen «Wollischer» ein paar (es wurden mehrere) Biere zu trinken, erfuhr ich zudem, wie die Fans über einen Aufstieg denken. Da hat mir doch tatsächlich einer gesagt, sie würden «diä Saison niämolls üfstiiga». Das hat mir zu denken gegeben, vor allem, weil Basel an diesem Abend Sierre mit 3:1 besiegt hat und sie wichtige Punkte für die Tabellenführung verloren haben. Ist Sierre nun wirklich schon so gut wie aufgestiegen? Scheinbar eben nicht. Wir behalten ein Auge auf die Walliser. Sie sind momentan schon für die Playoffs qualifiziert. Die anderen werden folgen.

Christoph Perren / EHC Basel

 

Seewen hat mittlerweile ein neues Trainerduo (das ist schon unfassbar lange her, aber eben, Regelmässigkeit vom Blog und so). Jetzt sind sie immerhin nicht mehr Letzter, aber immer noch sehr schlecht. Eigentlich erstaunlich, wie man von einer soliden Mittelfeldmannschaft so urplötzlich zu einem Punktelieferant wird. Man konnte Mitte November Peter Weber anstellen. Er hat ab und zu 1. Liga-Mannschaften trainiert, unter anderem Ligakonkurrent Chur und war als Spieler beim NLB Abstecher vom SC Lyss mit dabei. Die Entwicklung lässt auch hier noch Luft nach oben. Es wurden unter ihm zwar mehr Spiele gewonnen als mit dem vorherigen Trainerduo, aber trotzdem ist man nur wenig entfernt vom Schlusslicht Chur.

HC Valais-Chablais-Sion-Nendaz-Martigny-Verbier-Entremont-4-Vallées-Red Ice hat, welch Überraschung, DEN NAMEN GEÄNDERT. Es war schon vorher absurd, aber nun haben sie doch tatsächlich länger als eine halbe Saison den Namen behalten. Wer würde da nicht schon wegen der «Identifikation» den Namen ändern. Sie heissen jetzt: HCV Martigny. Gerüchten zufolge mussten sie das gar vom Verband aus, weil in nahezu jeder Liga irgendein Valais-Chablais gespielt hat. Scheinbar mussten sie sich intern klarer benennen. Neu heissen die Mannschaften: 1. Mannschaft: HCV Martigny – 2. Mannschaft: HCV Sion – 3. Mannschaft HCV Sion II – 4. Mannschaft HCV Nendaz – 5. Mannschaft HCV Verbier.

Ich weiss nicht, ob es Sinn ergibt, die dritte Mannschaft HCV Sion II zu nennen, aber wir sollten uns nicht zu sehr darauf konzentrieren, spätestens übernächste Saison kehrt sicher das Red Ice wieder zurück oder sowas Komisches...

Grosse Probleme gibt es momentan in Chur. Das Schlusslicht der Liga erspielt eine Niederlage nach der anderen und ist akut abstiegsgefährdet. Tatsächlich könnte eine wahrscheinlich aufgelöste Partnerschaft zwischen Star-Forward und Lausanne der letzte Retter sein für die Bündner. Mittelfristig müssen sie sich aber was überlegen, um in der Liga zu bleiben.

Die Düdingen Bulls haben auf diese Saison hin gross angekündigt: «Wir schaffen den Ligaerhalt». Momentan sind sie aber auf dem besten Weg, gar einen Playoff-Platz zu erreichen. Das Überraschungsteam konnte schon Erstaunliches leisten. Trotz kleiner Aussetzer, wie eine 2:7-Niederlage gegen den zweitletzten Seewen oder eine 13:0-Klatsche gegen den HCV Martigny sind sie momentan auf sehr gutem Weg.

 

Christoph Perren / EHC Basel

 

Probleme mit dem Einzelrichter hat momentan der EHC Thun. Nach einem Spiel gegen den HC Siders soll Pascal Rossel, einer der Center von Thun, einen Knaben spitalreif geschlagen haben. Der Junge soll versucht haben, einen Stock des EHC Thun zu stehlen. Von Thuner Seite wird dargelegt, dass Rossel den Jungen gesehen und ihn zur Rede gestellt haben soll. Dabei streitet der Verein nicht ab, dass Rossel ihn geschubst hat. Die weiteren Vorwürfe bestreitet der Klub aber vehement. Nachdem die Eltern des Siderser Nachwuchsspielers ihn kurz vor der Abfahrt um eine Stellungnahme gebeten haben, sei Rossel ohne Weiteres erschienen. Der Einzelrichter hat Rossel bis Oktober 2019 gesperrt. Der EHC Thun hat gegen dieses Urteil Rekurs eingelegt.

Nach der Niederlage gegen Chur und der enttäuschenden Erkenntnis des neunten Ranges hat der EHC Basel eine kleine Steigerung eingelegt. Man konnte den vorne liegenden HC Sierre schlagen und weitere Favoriten mit einem guten Spiel fordern. Momentan sind die Rheinknie-Jungs auf gutem Wege in die Playoffs – sie konnten sich einen Vorsprung von 14 Punkten auf den Strich erspielen. Man stand kurz vor der Trainerfrage, diese wurde aber ziemlich schnell eliminiert, weil seither das Team sehr gut spielt.

Wiki, Bülach, Huttwil und Dübendorf sind soweit auf Kurs. Huttwil konnte zwischenzeitlich von der Tabellenspitze grüssen.

 

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Ein Eishockeyfan aus dem eishockeytechnisch totgeschriebenen Basel schreibt über die Liga mit dem Fernsehsender als Sponsor. Leichte EHC Basel-Tendenz nicht ausgeschlossen.

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