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Im November haben 83 Personen ein schweizweites Stadionverbot erhalten. Nun verklagt der Präsident der Ultra-Gruppe Friburgensis den SIHF.

Fans des HC Fribourg-Gottéron verteidigen sich selbst.
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Die Klage gegen den SIHF soll "das Recht und die Ehre der Menschen wiederherstellen, die der Verband ohne Beweise verschiedener Verbrechen beschuldigt hat", erklärt der Anwalt des Friburgensis-Präsidenten dem Beobachter. Darüber hinaus hat er auch eine Zivilklage zur Aufhebung der Stadionverbote eingereicht, nachdem mehrere Anwälte angeblich ohne Erfolg Beweise von der SIHF gefordert haben.

Die 83 Personen aus den Fankreisen des HC Fribourg-Gottéron hatten im November ein dreijähriges Stadionverbot wegen Ausschreitungen vor, während und nach dem Auswärtsspiel gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers vom 16. September erhalten. Die Polizei des Kantons Fribourg ermittelt und befragt die Personen noch immer.

Während der SIHF sich nicht dazu äussern möchte, sagt Markus Jungo von der Polizeilichen Koordinationsplattform Sport dem Beobachter, dass man so handeln müsse, wenn man die Gewalt unter Kontrolle bringen wolle: "Man kann es nicht schönreden. Es kommt immer wieder zu Problemen, vor allem auf den Reisewegen." Kritiker sagen jedoch, dass solche Kollektivstrafen nicht akzeptabel sind.

( 27. März 2020 | vae )
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